Guten Abend Sie sind nicht angemeldet.

Markus69

Feuerfischdompteur

  • »Markus69« ist männlich
  • »Markus69« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 325

Dabei seit: 13. 03 2011

Beckengrösse: 160x50x60 (480 liter)

Wohnort: Langenhahn

  • Nachricht senden

Seit über 12 Monate Mitglied

1

Mittwoch, 6. April 2011, 16:48

Kalkrotalgen und Strontium ?

Hi Leute ...
ich hab mal wieder eine Frage, worüber ich keine 100% Auskunft finde.

Also bei mir wachsen die Kalkrotalgen nur sehr spärlich und das auch nur auf der beleuchtungsabgewendeten Seite, in Strömungsgebieten wie Pumpeansaugung und Auslass, sowie auf den Strömungspumpen und
auf dem Scheibenreinigermagneten ( hier ganz besonders heftig )

Stimmt es nun, das die Kalkrotalgen Strontium benötigen, oder sind für gutes Wachstum auch noch andere Parameter verantwortlich ?

Wasserwerte Gestern :

Temp. = 25° Grad
KH = 9,6 °dKH
Ca 445 mg/l
Mg 1485 mg/l
NO3 10 mg/l
PO4 1,0 mg/l

Wäre super wenn irgend jemand Erfahrung mit Kalkrotalgen gesammelt hätte und mir ggf. einen Tip geben könnte, wie ich das Wachstum ankurbeln kann !
Signatur von »Markus69«
Liebe Grüsse Markus :closed:

MATZE-ATZE-SCH

Polypenputzer

  • »MATZE-ATZE-SCH« ist männlich

Beiträge: 1 123

Dabei seit: 18. 06 2009

Standzeit: 12.2008

Beckengrösse: 220x80x70 (1230 L) - TB 120x50x40 (240 L) - Ableger 100x60x30 (180 L)

Wohnort: Bielefeld

  • Nachricht senden

Seit über 24 Monaten Mitglied Seit über 24 Monaten Mitglied

2

Mittwoch, 6. April 2011, 17:24

Hey,

es gibt da so ein flüssiges Dosierzeugs, was speziell auf das Wachstum von Kalkrotalgen zusammengestellt ist.
Nennt sich "Purple Up" von CaribSea...

Gruss
Marcel

Markus69

Feuerfischdompteur

  • »Markus69« ist männlich
  • »Markus69« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 325

Dabei seit: 13. 03 2011

Beckengrösse: 160x50x60 (480 liter)

Wohnort: Langenhahn

  • Nachricht senden

Seit über 12 Monate Mitglied

3

Mittwoch, 6. April 2011, 17:34

Hi ...
das mit dem Purple Up hab ich gelesen ... aber was hat es denn nun mit dem Mittelchen auf sich ?

Da muss doch irgend was bestimmtes drinn sein, was das Wachstum der Kalkrotalgen beschleunigt.

Ich hatte auch gelesen das Strontium sehr wichtig sein würde ... auf der anderen Seite liest man aber, das es bisher noch nicht einmal richtig nachgewiesen wurde, welchen nutzen Strontium überhaupt im Meerwasser hat !

Welcher Aussage kann man denn nun glauben ?(
Signatur von »Markus69«
Liebe Grüsse Markus :closed:

peterp

Planarienbändiger

  • »peterp« ist männlich

Beiträge: 17

Dabei seit: 30. 03 2011

Standzeit: 11/08 umzug 02/10

Beckengrösse: 130x60x60

  • Nachricht senden

Seit über 12 Monate Mitglied

4

Mittwoch, 6. April 2011, 18:00

hallo markus,
ich kann dir jetzt nicht sagen ob strontium da wichtig ist oder nicht.
Ich hatte in dem zusammenhang gelesen das JOD den wachstum von kalkrotalgen begünstigen/fördern soll.
Naja, ich dosierte dann das von sera marin, componet7, iodine und was soll ich sagen, sie sind viel mehr geworden.
Da ich sonst keine änderung am aqua habe, schiebe ich dem mittel die schuld in die schuhe. ;)
Signatur von »peterp«
Gruß Peter

Hausi

Kugelfischaufbläser

  • »Hausi« ist männlich

Beiträge: 6 559

Dabei seit: 17. 02 2008

Standzeit: 11.2005

Beckengrösse: 160x70x60

Wohnort: Hannover

Aktuelle Marktplatzeinträge: 1

  • Nachricht senden

Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied

5

Mittwoch, 6. April 2011, 18:26

Kalkrotalgen brauchen ein gut entwickeltes Aquarium,
da sie nur in einem stabilen, nährstoffarmen Milieu wirklich gut wachsen können.
Ein gut mit Kalkalgen bewachsenes Becken steht meistens über einen längeren Zeitraum sehr stabil. Einige Seeigel sowie Asterinas fressen das Zeug auch wieder weg.
Allerdings sind zu viele von den Kalkalgen auch nicht gut für die Steine, da sie sämtliche Poren zusetzen. Und es hat auch mit dem Licht zu tun.
Demnächst werden wir keine Kalkalgen mehr haben wenn alle die LEDs über dem Becken haben... :P

PS: das mit dem Jod kann ich nicht glauben, so schnell wie sich das verflüchtigt... :S
Signatur von »Hausi«
Gruß Hausi


also ab 250 km/h zieht mein Bobbycar immer etwas nach rechts.... :S

Tom

Fischflüsterer

Beiträge: 137

Dabei seit: 08. 02 2010

Beckengrösse: 190-120-75 (1700l)+Filterbecken 430l

  • Nachricht senden

Seit über 24 Monaten Mitglied Seit über 24 Monaten Mitglied

6

Mittwoch, 6. April 2011, 18:33

Magnesium ist das Zauberwort!

Harald

Kugelfischaufbläser

  • »Harald« ist männlich

Beiträge: 5 044

Dabei seit: 29. 03 2008

Standzeit: Anfang Juni 2009, Aquarianer so lange ich denken kann, Meerwasser über 15 Jahre.

Beckengrösse: 50x50x50 (125 Liter)

Wohnort: 45731 Waltrop

  • Nachricht senden

Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied

7

Mittwoch, 6. April 2011, 18:38

Hallo Markus

Die Strontium-Konzentration ist für übliche Riff-Becken relativ unbedeutsam. Strontium-Verbraucher sind vor allem Steinkorallen. Es ist aber bis heute nicht geklärt, ob Strontium nur in das Korallenskelett eingebaut wird, weil es zufällig gut in das Aragonitkristall, den Grundstoff des Korallenskeletts, hineinpasst, oder ob Strontium tatsächlich eine positive Wirkung auf das Korallenwachstum hat.
Durchführung der hier relativ aufwendigen Messungen sowie evtl. entsprechende Korrekturen sind meines Erachtens nicht notwendig/empfehlenswert. Auch soll es so sein wenn zu viel Strontium dosiert wird, das Korallenskelette brüchig werden.

Dien MG Wert von 1485 mg/ halte ich schon zu hoch so dass warscheinlich Magnesiumkalk ausgefällt wird.l Soll heißen das MG kommt nicht bei den Verbrauchern wie Kalkalgen und Weichkorallen nicht an. Becken mit auffallend starkem Wachstum an Kalkrotalgen haben häufig folgende Wasserparameter: - niedriger Magnesiumwert - hohe Calciumwerte sowie hoher pH-Wert und hohe Alkalinität/Karbonathärte. Jod hat mit den Kalkrotalgen nichts zu tun. Verbraucher von Jod sind Mikro- und Makroalgen. Jod wirkt sich eher positiv auf das Wohlbefinden von einigen Wirbellosen wie z.B. Seeigeln und auch Xenien und Gorgonien, sowie das Häutungsverhalten von Krebstieren aus.
Signatur von »Harald«
„Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten."

Gruß Harald


Tom

Fischflüsterer

Beiträge: 137

Dabei seit: 08. 02 2010

Beckengrösse: 190-120-75 (1700l)+Filterbecken 430l

  • Nachricht senden

Seit über 24 Monaten Mitglied Seit über 24 Monaten Mitglied

8

Mittwoch, 6. April 2011, 18:47

@ Harald :thumbsup: genau so ist es!Der Foren Opi hat den Durchblick :D

Eins aber noch!

Der MG Wert darf aber natürlich auch nicht zu niedrig sein,sonst klappt es auch nicht!
Und wie du schreibst hat Jod nichts damit zu tun.Jod übernimmt genau die oben aufgeführten Dinge!

Am besten wachsen sie in der Mittellichtzone!

Purple up ist meines Wissen nach Magnesium.

Gruß
Tom

modHenning

Moderator

  • »Henning« ist männlich

Beiträge: 1 936

Dabei seit: 14. 12 2009

Standzeit: April 2007

Beckengrösse: 245 x 90 x 80 (ca. 1'600l); Nachtzuchtbecken 2 Stück 100 x 70 x 50 (je 320l)

Wohnort: Schweiz; Baselland; Seltisberg

  • Nachricht senden

Seit über 24 Monaten Mitglied Seit über 24 Monaten Mitglied

9

Mittwoch, 6. April 2011, 19:28

Moin

Zitat

Kalkrotalgen brauchen ein gut entwickeltes Aquarium,
da sie nur in einem stabilen, nährstoffarmen Milieu wirklich gut wachsen können.


dem würde ich auch mal zustimmen :thumbsup:

Zitat

Die Strontium-Konzentration ist für übliche Riff-Becken relativ unbedeutsam. Strontium-Verbraucher sind vor allem Steinkorallen.

stimm ich auch zu habe da noch nie eine Kalrotalgenblüte erlebt weil dies dossiert wurde.

Zitat

Becken mit auffallend starkem Wachstum an Kalkrotalgen haben häufig folgende Wasserparameter: - niedriger Magnesiumwert - hohe Calciumwerte sowie hoher pH-Wert und hohe Alkalinität/Karbonathärte

ja aber nach mM darf hierbei der Mg-Wert auch nicht unter 1200 fallen.

Zitat

Wasserwerte Gestern :

Temp. = 25° Grad
KH = 9,6 °dKH
Ca 445 mg/l
Mg 1485 mg/l
NO3 10 mg/l
PO4 1,0 mg/l



Markus für mich ist der Mg zu Hoch, Ca leicht zu Hoch und das Nitrat - Phospahtverhältnis auch nicht optimal, Resp. dein PO4 viel zu Hoch.

Ich für mich konnte eigentlich folgendes Feststellen. Gute Strömmung und konstante Werte in einem nährstoffarmen Milieu haben die besten Ergebnisse gebracht :thumbup:
Geht mit Balling aber auch mit Kalki habe hierbei keinen unterschied feststellen können.
Signatur von »Henning«
Liebe Grüsse Henning :henning:

Markus69

Feuerfischdompteur

  • »Markus69« ist männlich
  • »Markus69« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 325

Dabei seit: 13. 03 2011

Beckengrösse: 160x50x60 (480 liter)

Wohnort: Langenhahn

  • Nachricht senden

Seit über 12 Monate Mitglied

10

Mittwoch, 6. April 2011, 21:14

Markus für mich ist der Mg zu Hoch, Ca leicht zu Hoch und das Nitrat - Phospahtverhältnis auch nicht optimal, Resp. dein PO4 viel zu Hoch.

Ich hab nix gemacht :schock:

Hatte doch das Problem mit den Dinos ... und nun muss ich neu besetzen ... also sind kaum verbraucher drinn.

Die hohen Calzium sowie Magnesium Werte führe ich mal einfach auf das bisher verwendete Salz zurück.

Hatte erst Coral Reef Salz, dann Tropic Marin und nun benutze ich Sera.

Der zu hohe PH4 Wert ist wohl auf die abgestorbenen Dinos zurück zu führen ... ich habe bis vor ein paar Tagen PhycoEx benutzt.

Wie ich schon sagte: Ich bin kein Freund von Chemie ... aber das Zeug ist der absolute Hammer ... alle Dinos sind weg und das seid Tagen.

Den Tieren gehts super und meine Ohrenlederkorallenableger wachsen wie verrückt ... auch der Entacmea Quadricolor geht es sehr gut und meinen letzten Scheibenanemonen auch.

Scherenbandgarnele, Einsiedler und Fische fühlen sich sichtlich wohl und haben ebenfalls keinen Schaden genommen.

Ich habe es genau 7 mal dosiert innerhalb 14 Tagen zu 23 ml auf 380 Liter Wasser und Licht auf 4 Stundenpro Tag reduziert.

Jetzt wird über Kohle gefiltert und alles sieht aus wie geleckt :love:

Werde aber vllt. noch Phosohatabsorber holen, um den zu hohen Gehalt schnellst möglichst in den Griff zu bekommen.
Signatur von »Markus69«
Liebe Grüsse Markus :closed:

Darth Seb

Krabbenkrauler

  • »Darth Seb« ist männlich

Beiträge: 431

Dabei seit: 07. 07 2010

Standzeit: 1: seit 02/05 - 2: seit 03/10

Beckengrösse: 1: 100x40x50 - 2: 60x30x30

Wohnort: Bochum

  • Nachricht senden

Seit über 12 Monate Mitglied

11

Mittwoch, 6. April 2011, 21:30

N'abend,
Ich verwende dieses Purple Up schon einige Zeit.
Im Großem Becken konnte ich bisher keine starken Veränderungen
wahrnehmen, die Asterinas haben wohl alle Algen wieder
aufgefressen :grill: - geschadet hat es bisher aber auch nicht,
Im kleinem Becken kann ich kleine Wachstumsschübe nach einer
Dosierung wahrnehmen, denke aber das ein Wasserwechsel das
gleiche Ergebnis erziehlt.
mfg
Sebastian
Signatur von »Darth Seb«

Bal kote, darasuum kote.
Jorso’ran kando a tome.
Sa kyr'am nau tracyn kad, Vode an

peterp

Planarienbändiger

  • »peterp« ist männlich

Beiträge: 17

Dabei seit: 30. 03 2011

Standzeit: 11/08 umzug 02/10

Beckengrösse: 130x60x60

  • Nachricht senden

Seit über 12 Monate Mitglied

12

Donnerstag, 7. April 2011, 00:56

Kalkrotalgen brauchen ein gut entwickeltes Aquarium,
da sie nur in einem stabilen, nährstoffarmen Milieu wirklich gut wachsen können. Ein gut mit Kalkalgen bewachsenes Becken steht meistens über einen längeren Zeitraum sehr stabil.
Ein 3/4 jahr nach meinem umzug sind die seitenscheiben und die hintere scheibe voll, hatte vorher aber 8 wochen jod dosiert.

Allerdings sind zu viele von den Kalkalgen auch nicht gut für die Steine, da sie sämtliche Poren zusetzen. Und es hat auch mit dem Licht zu tun.
Sie wachsen nur dort wo nicht zuwenig licht ankommt, da bleiben noch genug poren, sofern genügend LS vorhanden.

Demnächst werden wir keine Kalkalgen mehr haben wenn alle die LEDs über dem Becken haben...
Mein TB wird nur mit LED beleuchtet, son absolut billiges LIDL teil, so eine art "baustrahler" mit 3 watt, auch dort wachsen die kalkrotalgen und nicht wenige.

PS: das mit dem Jod kann ich nicht glauben, so schnell wie sich das verflüchtigt...
dem würde ich zustimmen, wobei In anderen foren wird sogar vor der joddosierung gewarnt, es wird von depotbildung geschrieben und vergiftungserscheinungen bei fischen vermutet oder in zusammenhang gebracht.
Signatur von »peterp«
Gruß Peter

Gerwin

Polypenputzer

  • »Gerwin« ist männlich

Beiträge: 623

Dabei seit: 11. 12 2009

Standzeit: 10 Jahre

Beckengrösse: 2000x700x730

Wohnort: 52349 Düren

  • Nachricht senden

Seit über 24 Monaten Mitglied Seit über 24 Monaten Mitglied

13

Donnerstag, 7. April 2011, 03:00

Hi Markus

Würde Dir raten erstmal Deine Wasserwerte ins Lot zu bekommen,Eisen-Mangan ist für Kalrotalgen hilfreich.

Rom ist auch nicht an einen Tag gebaut worden. :freund:

MfG Gerwin

Gerwin

Polypenputzer

  • »Gerwin« ist männlich

Beiträge: 623

Dabei seit: 11. 12 2009

Standzeit: 10 Jahre

Beckengrösse: 2000x700x730

Wohnort: 52349 Düren

  • Nachricht senden

Seit über 24 Monaten Mitglied Seit über 24 Monaten Mitglied

14

Donnerstag, 7. April 2011, 03:13

Hi Tom

Die Forum-Opis haben fast immer den Durchblick.

Es gibt einige hier im Forum. 8) 8) 8) :D

MfG Gerwin

Hausi

Kugelfischaufbläser

  • »Hausi« ist männlich

Beiträge: 6 559

Dabei seit: 17. 02 2008

Standzeit: 11.2005

Beckengrösse: 160x70x60

Wohnort: Hannover

Aktuelle Marktplatzeinträge: 1

  • Nachricht senden

Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied

15

Donnerstag, 7. April 2011, 08:14

Kalkrotalgen brauchen ein gut entwickeltes Aquarium,
da sie nur in einem stabilen, nährstoffarmen Milieu wirklich gut wachsen können. Ein gut mit Kalkalgen bewachsenes Becken steht meistens über einen längeren Zeitraum sehr stabil.
Ein 3/4 jahr nach meinem umzug sind die seitenscheiben und die hintere scheibe voll, hatte vorher aber 8 wochen jod dosiert.

*Also hattest Du das Becken auch schon vorher? und künstlich nachgeholfen hast Du auch mit dem Jod.

Allerdings sind zu viele von den Kalkalgen auch nicht gut für die Steine, da sie sämtliche Poren zusetzen. Und es hat auch mit dem Licht zu tun.
Sie wachsen nur dort wo nicht zuwenig licht ankommt, da bleiben noch genug poren, sofern genügend LS vorhanden.

Das ist auch nicht richtig, oder was sagst Du hier zu: klick
an den Stellen wo die Alge sitzt, wächst ersichtlich fast nichs mehr.

Demnächst werden wir keine Kalkalgen mehr haben wenn alle die LEDs über dem Becken haben...
Mein TB wird nur mit LED beleuchtet, son absolut billiges LIDL teil, so eine art "baustrahler" mit 3 watt, auch dort wachsen die kalkrotalgen und nicht wenige.

Mal sehen wie das ist wenn erst mal 100, 200 oder noch mehr Watt über dem Becken hängen?
PS: das mit dem Jod kann ich nicht glauben, so schnell wie sich das verflüchtigt...
dem würde ich zustimmen, wobei In anderen foren wird sogar vor der joddosierung gewarnt, es wird von depotbildung geschrieben und vergiftungserscheinungen bei fischen vermutet oder in zusammenhang gebracht.
Signatur von »Hausi«
Gruß Hausi


also ab 250 km/h zieht mein Bobbycar immer etwas nach rechts.... :S

Harald

Kugelfischaufbläser

  • »Harald« ist männlich

Beiträge: 5 044

Dabei seit: 29. 03 2008

Standzeit: Anfang Juni 2009, Aquarianer so lange ich denken kann, Meerwasser über 15 Jahre.

Beckengrösse: 50x50x50 (125 Liter)

Wohnort: 45731 Waltrop

  • Nachricht senden

Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied

16

Donnerstag, 7. April 2011, 17:34

dem würde ich zustimmen, wobei In anderen foren wird sogar vor der joddosierung gewarnt, es wird von depotbildung geschrieben und vergiftungserscheinungen bei fischen vermutet oder in zusammenhang gebracht.

Man Peter Depotbildung, daran glaubst du doch nicht im Ernst.

Das ist die Wahrheit:
Jod ist ein Bestandteil der Nahrung der Fische. Dessen Einfluss auf dem Stoffwechsel und hormonelle Prozesse ist sehr hoch. Man kann im Aquarium eine Gabe von Jod durchführen. Die Mengenbestandteile liegen in natürlichen Gewässern bei etwa 0,03ppm (zwischen 48-80Rg/Liter). Wenn Jod dem Aquarium zugeführt wird, sind Ozongeräte abzustellen. Ozon lässt Jod in seine elementaren Bestandteile zerfallen, die dann giftig sind.
Signatur von »Harald«
„Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten."

Gruß Harald


17

Donnerstag, 7. April 2011, 20:08

Ozon lässt Jod in seine elementaren Bestandteile zerfallen, die dann giftig sind.


meines wissens kannst du ein element nicht so einfach in "elementare bestandteile" zerlegen, was soll das denn sein?

KERNSPALTUNG ?( :mbb ?( :mbb :mbb :mbb :bumm:

nur die dosierung macht das gift.
und da jod, soweit ich weiß, recht flüchtig ist, macht auch mal ne höhere dosierung nicht viel.

Harald

Kugelfischaufbläser

  • »Harald« ist männlich

Beiträge: 5 044

Dabei seit: 29. 03 2008

Standzeit: Anfang Juni 2009, Aquarianer so lange ich denken kann, Meerwasser über 15 Jahre.

Beckengrösse: 50x50x50 (125 Liter)

Wohnort: 45731 Waltrop

  • Nachricht senden

Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied Seit über 48 Monaten Mitglied

18

Donnerstag, 7. April 2011, 21:04

Michael, ich habe nicht so einfach geschrieben, ich schreibe was ich weiß. Übrigens warum stellst du eigentlich immer alles in Frage?

Kannst du alles nachlesen, in Büchern für anorganische und allgemeiner Chemie.

Ich glaube im Buch von Armin Glaser, steht auch etwas. Da bin ich mir aber jetzt nicht sicher.
Signatur von »Harald«
„Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten."

Gruß Harald


Markus69

Feuerfischdompteur

  • »Markus69« ist männlich
  • »Markus69« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 325

Dabei seit: 13. 03 2011

Beckengrösse: 160x50x60 (480 liter)

Wohnort: Langenhahn

  • Nachricht senden

Seit über 12 Monate Mitglied

19

Donnerstag, 7. April 2011, 22:33

Hi Harald ...
sag mal es stimmt aber doch, das Jod innerhalb 24 Stunden zerfallen soll, oder ???

Also muss es doch eigentlich jeden Tag nachdosiert werden.

Das wiederum würde ja bedeuten, das ein Ozonisator sinnlos ist ... weil er das vorhande Jod im Becken aufspalten würde und das vorhandene Jod ... giftig wird ?

Jetzt weiß ich wirklich nicht mehr ob ich mir überhaupt noch einen Ozonisator zulegen soll.

Ich wollte den gern wegen der Gelbstoffe im Wasser benutzen
Signatur von »Markus69«
Liebe Grüsse Markus :closed:

Tom

Fischflüsterer

Beiträge: 137

Dabei seit: 08. 02 2010

Beckengrösse: 190-120-75 (1700l)+Filterbecken 430l

  • Nachricht senden

Seit über 24 Monaten Mitglied Seit über 24 Monaten Mitglied

20

Donnerstag, 7. April 2011, 22:49

ZITAT von Markus69:
sag mal es stimmt aber doch, das Jod innerhalb 24 Stunden zerfallen soll, oder ???

Also muss es doch eigentlich jeden Tag nachdosiert werden.

Das wiederum würde ja bedeuten, das ein Ozonisator sinnlos ist ... weil er das vorhande Jod im Becken aufspalten würde und das vorhandene Jod ... giftig wird ?

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Davon habe ich bis jetzt auch noch nie was gehört oder gelesen.
Soll aber nicht heissen,das es sowas nicht gibt!

Jod ist ja fast überall vorhanden,nur in geringerer Menge.
zB.Salz,Futter,Spuris usw

Ich denke,da wirds wohl die Menge machen,das es solche Reaktionen gibt,wie von Harald beschrieben.

Jod ist schon nach sehr geringer Zeit nicht mehr vorhanden.Daher sollte man auch bei einer zusätzlichen Dosierung, dieses nicht in der Beleuchtungszeit zugeben.Im dunkeln hält sich das Jod länger,wie bei voller Beleuchtung.

Gruß
Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tom« (07.04. 2011, 23:01)


Ähnliche Themen

Counter:

Gezählt seit: 20.10. 2009, 20:05 | Besucher heute: 572 | Besucher gestern: 733 | Besucher gesamt: 1 383 259 | Seitenaufrufe gesamt: 2 460 423
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits Tierischer Pagerank Service